Pressemitteilung

Volkswagen Financial Services erhalten vier Auszeichnungen für Auto-ABS Transaktion in China

  • Volkswagen Financial Services bringen Innovationen auf chinesischen Auto-ABS Markt
Braunschweig/Peking, 29. Januar 2015. Die erste Auto-ABS (Asset Backed Securities) Transaktion der Volkswagen Financial Services in China, Driver China one, hat vier Auszeichnungen erhalten. Das Finanzmagazin Global Capital zeichnete die Transaktion als „Best Securitisation in Asia“ aus, das Finanzmedium International Financing Review (IFR) als „Asia Pacific Structured Finance Issue of the Year“ sowie IFR Asia als „Structured Finance Isssue of the Year” und das asiatische Finanzmagazin The Asset als „Best Domestic Securitization“. Im August vergangenen Jahres wurden erstmals chinesische Autokredite durch die Volkswagen Financial Services verbrieft und an Investoren verkauft. Driver China one verfügte über ein Volumen von rund 800 Millionen Renminbi (RMB). Die Transaktion war Bestandteil des ABS-Pilotprogramms, das unter Aufsicht der China Banking Regulatory Commission und der People’s Bank of China erstmals Autobanken, die vollständig in ausländischem Besitz sind, den Zugang zum lokalen ABS-Markt gewährt hat.

Neben den Volkswagen Financial Services emittierten im Rahmen des Pilotprogramms auch fünf andere automobile Finanzdienstleister Auto-ABS in China. Driver China one unterschied sich jedoch durch einige Innovationen für den chinesischen Auto-ABS Markt von den Transaktionen der anderen Autobanken. Auch in China folgten die Volkswagen Financial Services den gleichen Strukturprinzipien und Berichten, welche sie weltweit für ihre Auto-ABS Transaktionen anwenden. Deshalb war sie die einzige Transaktion mit einem internationalen Rating und konnte somit auch internationale Investoren, die 60% der Orders aufgaben, für sich gewinnen. Zudem bestand die Emission neben den öffentlich platzierten Anleihen auch aus einer einbehaltenen, nachrangigen Tranche sowie einer klar definierten wirtschaftlichen Übersicherung (Overcollateralisation).

„Ähnlich der Modulstrategie unserer Automotive-Kollegen haben wir eine einheitliche Verbriefungsplattform entwickelt. So sind die Driver Transaktionen grundsätzlich sehr ähnlich aufgebaut, unabhängig davon, ob es sich um deutsche, japanische, brasilianische oder chinesische Kreditforderungen handelt. Diese Vergleichbarkeit schätzen unsere Investoren. Deshalb sehen wir die Prämierungen vor allem auch als eine Auszeichnung für diese Strategie und deren lokale Umsetzung“, sagt Frank Fiedler, CFO der Volkswagen Financial Services AG.

Information für die Redaktionen:


Die Volkswagen Finanzdienstleistungen sind ein Geschäftsbereich der Volkswagen AG (Konzern) und umfassen die Volkswagen Financial Services AG mit ihren Beteiligungsgesellschaften sowie die direkt oder indirekt der Volkswagen AG gehörenden Finanzdienstleistungsgesellschaften in den USA, Kanada, Argentinien und Spanien – mit Ausnahme der Marken Scania und Porsche sowie der Porsche Holding Salzburg. Die wesentlichen Geschäftsfelder umfassen dabei die Händler- und Kundenfinanzierung, das Leasing, das Bank- und Versicherungsgeschäft, das Flottenmanagementgeschäft sowie Mobilitätsangebote. Weltweit sind bei Volkswagen Finanzdienstleistungen 10.945 Mitarbeiter beschäftigt – davon 5.389 allein in Deutschland (Stand: 31.12.2013). Der Geschäftsbericht 2013 der Volkswagen Aktiengesellschaft wies für Volkswagen Finanzdienstleistungen eine Bilanzsumme von rund 115,1 Milliarden Euro, ein operatives Ergebnis von 1,6 Milliarden Euro und einen Bestand von rund 10,7 Millionen Verträgen aus.

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