Pressemitteilung

Volkswagen Financial Services mit erfolgreichem Auto-ABS Jahr 2015

  • Refinanzierungsvolumen mittels Auto-ABS beläuft sich auf 23 Mrd. Euro
Braunschweig, 27. November 2015. Auto-ABS (Asset Backed Securities) sind bereits seit 1996 ein essentieller Bestandteil im Refinanzierungsmix der Volkswagen Financial Services und haben auch in diesem Geschäftsjahr maßgeblich zur Stabilität und zum Erfolg des Unternehmens beigetragen. Die Volkswagen Finanzdienstleistungen setzen auf eine Refinanzierungsstrategie, deren herausstechendes Merkmal die Diversifikation ist. Dabei sind neben Auto-ABS die Einlagen aus dem Direktbankgeschäft sowie der Geld- und Kapitalmarkt die bedeutendsten Bestandteile im Refinanzierungsmix. „Wir setzen auf eine gute Streuung, um nicht abhängig von einzelnen Elementen zu sein. Wir streuen hinsichtlich der Währungsräume und in Bezug auf die Instrumente. So agieren wir unabhängig von der Entwicklung einzelner Regionen und einzelner Refinanzierungsquellen. Kurz: Wir sind sehr breit und gut aufgestellt“, sagt Frank Fiedler, CFO der Volkswagen Financial Services AG.

Besonders aktiv waren die Volkswagen Financial Services in diesem Geschäftsjahr im Bereich der Auto-ABS. Diese tragen bisher rund 16% zur Refinanzierung der Volkswagen Financial Services bei (Stand 30.06.2015). Das Auto-ABS Volumen wurde in den vergangenen Jahren stetig ausgeweitet und soll auch zukünftig weiter steigen. Dabei konnten in diesem Jahr einige bemerkenswerte Transaktionen durchgeführt werden. So war im Mai 2015 die Transaktion VCL 21 mit einem Volumen von 1,065 Mrd. Euro aus verbrieften deutschen Leasingverträgen die Auto-ABS Transaktion in Europa mit dem geringsten Risikoaufschlag seit der Finanzkrise. Kurz darauf folgte im Juli die Etablierung des neuen Driver Master Programms der Volkswagen Bank GmbH und parallel dazu die zweite Auto-ABS Transaktion in China. Ende September, bereits nach Aufkommen der Dieselthematik, wurde die Transaktion Driver España two nach einem Upsize mit dem besten Preis einer spanischen Auto-ABS seit der Finanzkrise platziert. Dabei steht für die Volkswagen Financial Services nicht die Verzinsung im Vordergrund, wie Fiedler erläutert: „Zentrales Ziel unserer erfolgreichen Refinanzierungsstrategie ist zu allererst die Sicherheit der Liquidität an sich – deshalb kommt es uns auch nicht auf den letzten Basispunkt an.“

Erst kürzlich wurde die Transaktion VCL 22 mit einem Volumen von 857 Mio. Euro platziert. Gleichzeitig hat die Volkswagen Leasing GmbH eine Restwerttransaktion mit einem Volumen von rund 830 Mio. Euro begeben. Parallel dazu fand die jährliche Erneuerung der UK Fazilität Driver UK Master in einem Gesamtumfang von 4,3 Mrd. britischen Pfund (GBP) statt, in dessen Zuge das Volumen um 1,0 Mrd. GBP erhöht werden konnte. Auch Folgetransaktionen der etablierten ABS-Programme in Frankreich und Japan konnten in diesem Jahr wieder erfolgreich bei Investoren platziert werden. Weitere internationale Transaktionen werden in den nächsten Monaten folgen. In den kommenden Jahren ist zudem die Erschließung neuer Währungsräume mit dem bekannten ABS-Programm geplant.

Einen weiteren bedeutenden Bestandteil im Refinanzierungsmix stellen die Direktbankeinlagen dar, welche sich auf einem stabilen Niveau bewegen. „Unsere auf Diversifikation setzende Strategie hat gezeigt, dass sie auch in schwierigen Zeiten belastbar und erfolgreich ist“, sagt Fiedler und erklärt weiter: „Das Vertrauen der Investoren in unser Geschäftsmodell und in unsere Finanzierungsinstrumente ist für uns ein genauso hohes Gut wie das Vertrauen der Kunden in unsere Produkte.“

Information für die Redaktionen:


Die Volkswagen Finanzdienstleistungen sind ein Geschäftsbereich der Volkswagen AG (Konzern) und umfassen die Volkswagen Financial Services AG mit ihren Beteiligungsgesellschaften sowie die direkt oder indirekt der Volkswagen AG gehörenden Finanzdienstleistungsgesellschaften in den USA, Kanada, Argentinien und Spanien – mit Ausnahme der Marken Scania und Porsche sowie der Porsche Holding Salzburg. Die wesentlichen Geschäftsfelder umfassen dabei die Händler- und Kundenfinanzierung, das Leasing, das Bank- und Versicherungsgeschäft, das Flottenmanagementgeschäft sowie Mobilitätsangebote. Weltweit sind bei Volkswagen Finanzdienstleistungen 12.821 Mitarbeiter beschäftigt – davon 6.254 allein in Deutschland (Stand: 31.12.2014). Der Geschäftsbericht 2014 der Volkswagen Aktiengesellschaft wies für Volkswagen Finanzdienstleistungen eine Bilanzsumme von rund 137,4 Milliarden Euro, ein operatives Ergebnis von 1,7 Milliarden Euro und einen Bestand von rund 12,4 Millionen Verträgen aus.

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