Pressemitteilung

Volkswagen Financial Services platzieren spanische Auto-ABS mit einem Volumen von einer Milliarde Euro

  • Größte spanische Auto-ABS seit dem Ausbruch der Finanzkrise
  • Günstigste spanische Auto-ABS von Volkswagen Financial Services
  • Qualitativ hochwertige Verbriefungen wecken Interesse von Investoren
Braunschweig, 24. Mai 2017. Die Volkswagen Financial Services haben heute die Auto-ABS (Asset Backed Securities) Transaktion Driver España four mit einem Volumen von rund einer Mrd. Euro platziert. Die Transaktion ist mit Forderungen der spanischen Volkswagen-Tochter Volkswagen Finance S.A. besichert und erzielte den geringsten Preis aller bisher von den Volkswagen Finanzdienstleistern emittierten spanischen Auto-ABS. Darüber hinaus ist sie die größte spanische Auto-ABS Transaktion seit der Finanzkrise 2007. Im Bookbuilding-Verfahren wurde die Tranche A zu einem Preis von 1-Monats-Euribor plus 38 Basispunkte platziert, die Tranche B kam zu plus 75 Basispunkten. Das Orderbuch war zum Platzierungspreis in der Tranche A 2,6-fach und in der Tranche B 5,6-fach überzeichnet.

„Die erfolgreiche Platzierung zu einem attraktiven Preis zeigt das Vertrauen der Investoren in qualitativ hochwertige Auto-ABS sowie in das solide Geschäftsmodell“, sagt Frank Fiedler, CFO der Volkswagen Financial Services AG und ergänzt: „Auto-ABS sind ein bedeutendes Refinanzierungsinstrument für die Branche und tragen in erheblichem Umfang zur Förderung der Realwirtschaft in der EU bei. Es ist daher wichtig, dass dieses Instrument im Rahmen der aktuellen Gesetzgebungsverfahren zu hoch qualitativen Verbriefungen keinen Schaden nimmt.“

Folgende Tranchen wurden platziert:
 
  • Tranche A:         888 Mio. EUR
    Rating:               [AAA/Aa2] (DBRS/Moody’s)
  • Tranche B:         26 Mio. EUR
    Rating:               [A/A2] (DBRS/Moody’s)
Insgesamt sind die Volkswagen Finanzdienstleistungen mit ABS-Transaktionen in zwölf verschiedenen Ländern aktiv (Australien, Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Japan, Kanada, Niederlande, Schweden, Spanien, USA, Vereinigtes Königreich). Der Anteil von Auto-ABS am Refinanzierungsmix der Volkswagen Finanzdienstleistungen betrug mit rund 33 Mrd. Euro per 31.12.2016 mehr als 19 Prozent.

Die Transaktion wurde auf Basis eines diversifizierten vorläufigen Pools mit Forderungen aus etwa 110.000 Finanzierungsverträgen vermarktet. Etwa 82 Prozent davon stammen aus Neuwagen­verträgen, 18 Prozent aus Gebrauchtwagenfinanzierungen. Der durchschnittlich finanzierte Wert pro Fahrzeug beträgt etwa 11.300 EUR. Die Transaktion trägt das Gütesiegel „Certified by TSI – Deutscher Verbriefungsstandard“ der True Sale International GmbH. Die Vermarktung erfolgte durch die Lead Manager Crédit Agricole CIB und Lloyds Bank plc.
 
Information für die Redaktionen:

Die Volkswagen Finanzdienstleistungen sind ein Geschäftsbereich der Volkswagen AG (Konzern) und umfassen zum 31.12.2016 die Volkswagen Financial Services AG mit ihren Beteiligungsgesellschaften sowie die direkt oder indirekt der Volkswagen AG gehörenden Finanzdienstleis­tungsgesellschaften in den USA, Kanada und Spanien – mit Ausnahme der Marken Scania und Porsche sowie der Porsche Holding Salzburg. Die wesentlichen Geschäftsfelder umfassen dabei die Händler- und Kundenfinanzierung, das Leasing, das Bank- und Versicherungsgeschäft, das Flottenmanagementgeschäft sowie Mobilitätsan­gebote. Weltweit sind bei Volkswagen Finanzdienstleistungen 15.324 Mitarbeiter beschäftigt – davon 6.503 allein in Deutschland. Die Volkswagen Finanzdienstleistungen weisen eine Bilanzsumme von rund 170,1 Milliarden Euro, ein operatives Ergebnis von 2,1 Milliarden Euro und einen Bestand von rund 18,2 Millionen Verträgen aus (Stand: 31.12.2016).

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