Pressemitteilung

Volkswagen Finanzdienstleistungen emittieren Auto-ABS und Anleihen

  • ABS-Forderungsvolumen beläuft sich auf rund 1,1 Milliarden BRL
  • Geringster Zinssatz aller bisherigen ABS-Transaktionen von Volkswagen Financial Services in brasilianischen Real
  • Kapitalmarktemissionen in britischen Pfund, schwedischen und norwegischen Kronen sowie in Euro
Braunschweig, 9. Juli 2019. Die Volkswagen Financial Services haben ihre vierte brasilianische Auto-Asset Backed Securities (ABS) Transaktion erfolgreich platziert. Die Verbriefungstransaktion Driver Brasil four (ISIN: BR0012CTF007), die mit Forderungen der Banco Volkswagen S.A. besichert ist, hat ein Volumen von rund 1,1 Milliarden brasilianischen Real (BRL), dies entspricht etwa 253 Millionen Euro. Darüber hinaus haben die Volkswagen Financial Services erfolgreich Anleihen in britischen Pfund (GBP), schwedischen Kronen (SEK) sowie norwegischen Kronen (NOK) begeben. Die Volkswagen Bank GmbH emittierte eine Anleihe im Volumen von 500 Millionen Euro.

Die ABS Senior Tranche mit einem Volumen von einer Milliarde BRL wurde im Bookbuilding-Verfahren zu einem Preis von 106,25 Prozent des CDI (Certificado de Depósito Interbancário) platziert. Damit konnte Driver Brasil four mit dem bisher geringsten Zinssatz aller ABS-Transaktionen der Volkswagen Financial Services in Brasilien platziert werden. Das Orderbuch war zum Platzierungspreis 2,5-fach überzeichnet. Die Ratingagenturen bewerteten die Senior Tranche mit AAA.br (Fitch) und Aaa.br (Moody´s). Die letzte Auto-ABS-Transaktion in brasilianischen Real emittierten die Volkswagen Finanzdienstleistungen 2015.
Ferner wurden drei Anleihen durch die Volkswagen Financial Services N.V. emittiert:
In britischen Pfund haben die Volkswagen Financial Services eine Anleihe (ISIN: XS2019237945) mit einem Volumen von 350 Millionen Pfund (rund 393 Millionen Euro), einer Laufzeit von fünf Jahren und einer festen Verzinsung von 2,125 Prozent p.a. erfolgreich platziert. Das Orderbuch der Transaktion war 4,5-fach überzeichnet.
Eine zweite Anleihe (ISIN: XS2018774070) mit einem Volumen von 500 Millionen schwedischen Kronen (rund 46 Millionen Euro) und einer Laufzeit von zwei Jahren wurde zum Drei-Monats-Stibor plus 0,69 Prozent p.a. begeben.
Zudem wurde ein Bond in norwegischen Kronen (ISIN: XS2022037019) platziert. Dieser verfügt über ein Volumen von 500 Millionen norwegischen Kronen (etwa 52 Millionen Euro). Die Laufzeit der Anleihe beträgt drei Jahre und sie wird mit 2,53 Prozent p.a. verzinst.
Ebenfalls am Kapitalmarkt aktiv war die Volkswagen Bank GmbH. Die Gesellschaft emittierte eine Anleihe (ISIN: XS2023306140) mit einem Volumen von 500 Millionen Euro, die drei Jahre läuft und mit 0,375 Prozent p.a. verzinst wird.
Bei einer Bilanzsumme von rund 208 Milliarden Euro per 31.12.2018 trugen Auto-ABS mit 39 Milliarden Euro (Vorjahr: 33,7 Milliarden Euro) etwa 19 Prozent zur Refinanzierung der Volkswagen Finanzdienstleistungen bei. Weitere bedeutende Anteile waren Anleihen mit ebenfalls rund 39 Milliarden Euro (Vorjahr: 32,7 Milliarden Euro) und Kundeneinlagen mit 32,4 Milliarden Euro (Vorjahr: 33,5 Milliarden Euro).
 
Information für die Redaktionen:

Die Volkswagen Finanzdienstleistungen sind ein Geschäftsbereich der Volkswagen AG (Konzern) und umfassen die Volkswagen Financial Services AG mit ihren Beteiligungsgesellschaften, die Volkswagen Bank GmbH, die Porsche Financial Services sowie die direkt oder indirekt der Volkswagen AG gehörenden Finanzdienstleistungsgesellschaften in den USA, Kanada und Spanien – mit Ausnahme der Marken Scania sowie der Porsche Holding Salzburg. Die wesentlichen Geschäftsfelder umfassen dabei die Händler- und Kundenfinanzierung, das Leasing, das Bank- und Versicherungsgeschäft, das Flottenmanagementgeschäft sowie Mobilitätsangebote. Weltweit sind bei Volkswagen Finanzdienstleistungen 16.267 Mitarbeiter beschäftigt – davon 7.010 allein in Deutschland. Die Volkswagen Finanzdienstleistungen weisen eine Bilanzsumme von rund 207,6 Milliarden Euro, ein operatives Ergebnis von 2,6 Milliarden Euro und einen Bestand von rund 20,3 Millionen Verträgen aus (Stand: 31.12.2018).

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