Pressemitteilung

Volkswagen Finanzdienstleistungen platzieren erste Auto-ABS im Jahr 2021

Braunschweig, 25. Februar 2021. Die Volkswagen Finanzdienstleistungen haben die erste europäische Auto-Asset Backed Securities (ABS)-Transaktion im Jahr 2021 mit einem Volumen von 1 Mrd. Euro platziert. Die beiden platzierten Tranchen waren von den Investoren mehrfach überzeichnet. Im Rahmen der Transaktion wurde ein vorläufiger diversifizierter Pool von Forderungen aus mehr als 91.000 Leasingverträgen der Volkswagen Leasing GmbH vermarktet. Der Anteil der verbrieften Leasingverträge mit Elektro- oder Hybridantrieb stieg auf über fünf Prozent. Die Emission erfüllt erneut die Qualitätskriterien der STS-Verbriefungsverordnung.
„Die erfolgreiche Platzierung der ersten Auto-ABS-Anleihe im Jahr 2021 zeigt einmal mehr unsere führende Rolle auf dem europäischen ABS-Markt“ sagt Frank Fiedler, CFO der Volkswagen Finanzdienstleister und ergänzt: „Die hohe Nachfrage und die niedrigen Refinanzierungskosten in einem immer noch herausfordernden pandemiegeprägten Marktumfeld sind ein Beleg für das große Vertrauen unserer Investoren.“


Die Tranche A (ISIN: XS2296660611) verfügt über ein Volumen von 941 Mio. Euro sowie Ratings von Moody´s und Standard & Poor’s (Aaa(sf) / AAA(sf)). Sie wurde zum Preis von 1-Monats-Euribor plus 15 Basispunkte platziert und war 2,5-fach überzeichnet. Darüber hinaus können die Wertpapiere als notenbankfähige Sicherheiten bei der Europäischen Zentralbank hinterlegt werden.

Die Tranche B (ISIN: XS2296660702) wurde zum 1-Monats-Euribor plus 75 Basispunkte platziert. Sie wird von Moody´s sowie Standard & Poor’s (A1(sf) / AA-(sf)) bewertet. Das Volumen beläuft sich auf 21,5 Millionen Euro. Die Tranche B wurde 2,5-fach überzeichnet.

Die Überprüfung der STS-Qualitätskriterien (simple, transparent, standardised) erfolgt durch STS Verification International GmbH (SVI), eine von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zugelassene Verifizierungsstelle.

Per Ende Juni 2020 trugen Asset Backed Securities mit 41,2 Milliarden Euro rund 19 Prozent zur Refinanzierung der Volkswagen Finanzdienstleistungen bei. Weitere bedeutende Anteile waren Anleihen mit fast 55 Milliarden Euro (rund 25 Prozent) und Kundeneinlagen in Höhe von 32 Milliarden Euro (rund 14 Prozent).

Informationen für die Redaktionen:


Die Volkswagen Finanzdienstleistungen sind ein Geschäftsbereich der Volkswagen AG (Konzern) und umfassen die Volkswagen Financial Services AG mit ihren Beteiligungsgesellschaften, die Volkswagen Bank GmbH, die Porsche Financial Services sowie die direkt oder indirekt der Volkswagen AG gehörenden Finanzdienstleistungsgesellschaften in den USA und Kanada – mit Ausnahme der Marke Scania sowie der Porsche Holding Salzburg. Die wesentlichen Geschäftsfelder umfassen dabei die Händler- und Kundenfinanzierung, das Leasing, das Bank- und Versicherungsgeschäft, das Flottenmanagementgeschäft sowie Mobilitätsangebote. Weltweit sind bei Volkswagen Finanzdienstleistungen 16.571 Mitarbeiter beschäftigt – davon 7.414 allein in Deutschland. Die Volkswagen Finanzdienstleistungen weisen eine Bilanzsumme von rund 223,5 Milliarden Euro, ein operatives Ergebnis von 2,96 Milliarden Euro und einen Bestand von rund 21,5 Millionen Verträgen aus (Stand: 31.12.2019).

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