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„Warum hat Volkswagen Financial Services eigentlich eine Stiftung?“

... oder anders gefragt: „Warum unterstützt der weltweit größte automobile Finanzdienstleister sozial benachteiligte Kinder in Braunschweig?“

„Ganz einfach", so Angelika Rimatzki, Stiftungsvorstand bei "Stiftung - Unsere Kinder in Braunschweig", „weil wir Verantwortung übernehmen.“ Zwar sind die Volkswagen Financial Services, die die Stiftung bereits 2008 gegründet haben, mit ihren Finanzdienstleistungsprodukten in 48 Ländern weltweit geschäftlich aktiv, aber die Wurzeln der hundertprozentigen Volkswagen Tochter liegen im niedersächsischen Braunschweig. Und genau hier, am Arbeitsplatz von über 6000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sind die Volkswagen Financial Services verantwortungsvoller Bürger der Region und tragen ihren Teil zur Entwicklung von Kultur, Sport und gesellschaftlichem Ausgleich bei.

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Stiftungsvorstand Angelika Rimatzki

„Dabei", so erläutert Rimatzki weiter, „kommt es uns bei den zahlreichen Unterstützungsinitiativen auf Qualität und Nachhaltigkeit an. Und zwar ohne, dass wir mit Nachhaltigkeit irgendeinem trendigen Zeitgeist hinterherlaufen, sondern weil wir davon überzeugt sind, dass Verlässlichkeit und Planungssicherheit essentiell für den Erfolg unserer Hilfe sind.“ Von Anfang an standen bei der als rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts gegründeten Einrichtung operative und fördernde Stiftungsarbeit zur Unterstützung sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher in der Region Braunschweig im Vordergrund. Das ehrenamtlich tätige Team um Angelika Rimatzki stützt ihre Arbeit dabei auf vier Säulen: Bildung, Bewegung, Musik und Ernährung. Insbesondere in diesen Bereichen haben sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche Entwicklungsdefizite im Alltag und somit Schwierigkeiten Ihre Potentiale und Talente entfalten zu können.

Angelika Rimatzki: „In Braunschweig leben rund 20 Prozent aller Kinder in Armut. Armut heißt dabei nicht nur schlechteren Zugang zu Bildung oder ungesunde Ernährung. Arm zu sein bedeutet auch, zum Beispiel sehr beengt zu leben und keine Möglichkeit zu besitzen, an Schulausflügen teilzunehmen. Auch viele Freizeitaktivitäten müssen aus Kostengründen ausfallen.“ Und genau hier setzt die Stiftung mit ihrer Arbeit an: Als verlässlicher Partner und Wegbegleiter fördert sie in sozial schwachen Wohngebieten innerhalb Braunschweigs Kindertagesstätten, Grund-, Haupt- und Realschulen. Zu den Projekten gehören Schwimmkurse, Walderlebnistage sowie neue Sportangebote in den Einrichtungen. Dabei stützt sich Rimatzki auch auf die Fachexpertise vor Ort. „Wichtig sind uns Kontinuität und Qualität der Förderung,“ erklärt Rimatzki, worauf es in der konkreten Stiftungsarbeit ankommt. „Das berühmte Gießkannenprinzip funktioniert hier nicht. Wir wollen lieber dauerhaft als nur punktuell unterstützen. Dabei machen wir auch nicht alles selbst, sondern helfen beispielsweise den Jugendhilfeträgern bei ihrer täglichen Arbeit. Dort wird oft sehr wertvolle und von der Öffentlichkeit unbemerkte Arbeit geleistet.“



Wichtig sind uns Kontinuität und Qualität der Förderung.

Angelika Rimatzki, Stiftungsvorstand
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Skateboardfahren in der Schule

Ganz nach dem Leitspruch der Stiftung: „Was die Zukunft anbelangt, so haben wir nicht die Aufgabe, sie vorherzusehen, sondern sie zu ermöglichen“ vom französischen Kinderbuchautor Antoine de Saint-Exupéry sieht man sich als „Enabler“, also als Ermöglicher und weniger als reiner Geldgeber. Rimatzki freut sich besonders, dass der Stiftungsgedanke inzwischen von weiten Teilen der Belegschaft durch selbst initiierte Spendenaktionen und starkes ehrenamtliches Engagement sehr aktiv mitgetragen wird. Und da auch Mitglieder des aktuellen Vorstandes und des Betriebsrates der Volkwagen Financial Services AG im Kuratorium als Entscheidungsgremium der Stiftung vertreten sind, spricht nichts dagegen, dass die „Stiftung – Unsere Kinder in Braunschweig“ Ihre erfolgreiche Arbeit in den kommenden Jahren fortsetzen kann.

 

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